Vor dem Papstbesuch beim Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate

23.01.2019

Vom 3. bis 5. Februar reist Papst Franziskus ins Emirat Abu Dhabi. Es ist der überhaupt erste Besuch eines katholischen Kirchenoberhaupts auf der arabischen Halbinsel. Das nimmt die Regionalgruppe Berlin der GKP zum Anlass, um sich intensiver mit der Situation in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) vor der Papstreise zu befassen. Weiterlesen »

Hinter den Kulissen der GroKo – Workshop mit dem Bundespresseamt

Datum : 
20.03.2019 - 21.03.2019

Auch in diesem Jahr bietet das Bundespresseamt die Chance, mit hochrangigen Regierungsvertretern zu sprechen und in Hintergrundgesprächen Einblicke in das politische Geschehen zu erlangen. Die Tagung findet am 20. und 21. März in Berlin statt. Sie beginnt mittags und endet am Folgetag gegen 15.00h. Die Übernachtungskosten im Hotel Maritim werden vom BPA getragen, die Anreise zahlt jeder selbst. Weiterlesen »

Ärger über negative Berichterstattung

Lars Schäfers ist Wissenschaftlicher Referent in der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach. Er ärgert sich, dass in den Medien der Fokus vor allem auf Katastrophen und Skandale gelegt wird.

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?
Das politische Berlin wirkte im vergangenen Jahr wegen der Streits rund um Migration, Maaßen und Minister wie eine Tragikomödie mit besonders stümperhaftem Libretto. Doch auch nicht wenige Journalistinnen und Journalisten performten schlecht in ihrer Rolle, sofern sie immer wieder neue Skandale publizistisch ausschlachteten, ohne die Perspektive einmal zu weiten und für ihre Leserinnen und Leser Antworten auf die Frage nach dem „Was jetzt?“ zu suchen. Weiterlesen »

Abenteuer im Beruf: Im Mittelpunkt der Mensch

Angelika Kamlage, Jahrgang 1967, arbeitet als freie Fotografin bundesweit für Orden, Kirchen, Gemeinden, Bistümer und alle Menschen, die sie anfragen.

Keine Kriegsschauplätze. Keine Politiker. Weder Schauspieler noch Popstars. Auch lädt mich der Papst nicht regelmäßig zu sich zu einem Kaffee ein.  Wo also ist mein „Abenteuer im Beruf“?
„Hier beginnt Ihr Abenteuer“, las ich neulich beim Vorbeigehen an einem Reisebüro. Jetzt muss ich wieder daran denken. Was ist mein alltägliches aufregendes Erlebnis, das meine Arbeit für mich so einzigartig macht? Weiterlesen »

Eckpunkte: Mehr als nur ein Name

Pater Christof Wolf, der geistliche Beirat der GKP, macht die Taufe (Jesu) zum Thema seiner Betrachtungen im Monat Januar.

Wohl jeder weiß, wann er Geburtstag hat. Aber kennen wir auch unser Taufdatum? Ersteres feiern wir regelmäßig jedes Jahr – letzteres eher selten oder gar nicht. Obwohl unsere Taufe ebenso wie die Geburt ein einmaliges Ereignis ist, das Folgen zeitigt. In den Evangelien beginnt mit der Taufe Jesu sein öffentliches Wirken. Nur bei Lukas, dessen Evangelium wir dieses Jahr hören, ist es das ganze Volk, das sich taufen lässt. Und Jesus kommt nicht als Superheld mit Anspruch auf Erhabenheit, sondern stellt sich einfach in die Reihe der normalen Leute. Wahrscheinlich war „das Volk“ nur ein Bruchteil des ganzen Volkes, das zum Jordan hinauszog. Menschen, die von Johannes dem Täufer gehört hatten, seine Aufforderung „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15) ernst nahmen, und die andere Menschen kannten, die sich durch die Taufe des Johannes merklich verändert hatten. Die plötzlich eine Ausstrahlung hatten, eine andere Sicht auf die Welt. Von Lukas wird uns weiter berichtet, dass Jesus betet, während er getauft wird. Auch wenn uns nicht überliefert ist, was Jesus genau gebetet hat – Gott antwortet ihm: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (Lk 3,22). Beten ist ein dialogisches Geschehen. Gott antwortet nicht nur – er macht Jesus eine Liebeserklärung. Nur zu gerne wüsste man, was diese Worte für Jesu Selbstverständnis bedeuteten und was sich die Umstehenden dabei gedacht haben. Weiterlesen »

Nachruf auf Helmut Ruppert

Helmut Ruppert war ein Kosmopolit, der 50 Länder bereiste. Er konnte sich in vielen Sprachen verständlich machen, unter anderem in Afrikaans und Luganda. Mit seiner Frau Sally gründete er eine deutsch-ugandische Familie, aus der vier Kinder und (bislang) zwei Enkel hervorgingen. Er war ein begeisterter Chorsänger und Karnevalist. Radiosendungen der Deutschen Welle verplauderte er mit beneidenswerter Leichtigkeit, und als Schreiber hatte er die Gabe, treffsicher Menschen und Situationen zu skizzieren. Als Chefredakteur leitete er die Katholische Nachrichten-Agentur von 1996 bis 2005. Ich war damals Korrespondent der KNA in Rom und wurde 2005 zu seinem Nachfolger berufen, weil die Parkinsonsche Krankheit sein Nervensystem befallen hatte und ihm konzentriertes Arbeiten in der Folge schwer fiel. Weiterlesen »

Eckpunkte: Abba - Vaterunser

P. Christof Wolf, der Geistliche Beirat der GKP, schreibt über das allen Christen gemeinsame Gebet, das Vaterunser:

Journalistinnen und Journalisten sind in der Regel ein reiselustiges Volk. Wer etwa in Rom zu tun hat, trifft auf dem Petersplatz im Vorbeigehen garantiert einen Berufskollegen. Wenn man dann dort einen Gottesdienst auf Italienisch besucht, obwohl man der Sprache nicht mächtig ist, weiß man als guter Katholik sofort, wo man in der Messe gerade ist. Das Vaterunser kann man sogar im Stillen in seiner Muttersprache mitbeten, ohne aus dem Rhythmus der Gemeinde zu fallen. Faszinierend, ist doch diese Art von gemeinschaftlicher religiöser Erfahrung etwas Besonderes und in gewisser Weise genau der Ursprung des Vaterunsers. Im Lukas-evangelium bitten die Jünger Jesus: „Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger beten gelehrt hat!“ (Lk 11,1) Nicht dass die Jünger keine Ahnung gehabt hätten, wie sie beten sollten. Vielmehr wollten sie wie die mit ihnen wetteifernden Jünger Johannes’ des Täufers ein Gebet haben, das identitätsstiftend für ihre Gruppe sein würde. Und das ist es in der Tat nicht nur für sie, sondern für die ganze Christenheit geworden. Weiterlesen »

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