Die GKP auf dem Katholikentag in Leipzig

KatholikentagMit einer großen Podiumsveranstaltung beteiligt sich auch die GKP am Katholikentag in Leipzig. Unter dem Motto "Verhöhnt, verhetzt, verdammt - Menschenbild und Medienwirkung" diskutieren unter anderem ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey, Bischof Dr. Stefan Oster, Medienanwalt Dr. Gernot Lehr und TV-Moderatorin Maybrit Illner miteinander.

Weitere Gäste sind Dr. Christiane Florin von der Deutschen Welle und der Freiburger Moraltheologe Prof. Eberhard Schockenhoff. Moderiert wird die Veranstaltung von den GKP-Vorstandsmitgliedern Beate Schneiderwind und Joachim Frank. Das Podium wird in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Medienverband (KM) durchgeführt.

Freitag, 27. Mai, 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr, Sporthalle Brüderstraße, Brüderstr. 15

Natürlich findet im Rahmen des Katholikentags auch der traditionelle GKP-Stammtisch statt. Herzlich eingeladen sind alle Mitglieder und solche, die es werden wollen!

Donnerstag, 26. Mai, 19:30 Uhr, Gasthaus "Zum Arabischen Coffe Baum", Kleine Fleischergasse 4

Eckpunkte: Kleine Heilsgeschichte

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über das Sterben und das Bereuen:

Acht Jahre lang hat die australische Autorin Bronnie Ware als Palliativpflegerin Todkranke in deren letzten Wochen begleitet. Es war ihr ein Anliegen, die dabei gemachten Erfahrungen mit Anderen zu teilen. Denn bei ihren intensiven Gesprächen mit den Sterbenden hatte sich manches herauskristallisiert, was viele Menschen zu einer besseren Gestaltung ihres eigenen Lebens inspirieren könnte, meinte sie. In ihrem Buch „The Top Five Regrets of the Dying“ erzählt sie denn auch von jenen fünf Antworten, die sie auf die Frage, was ihre Patienten rückblickend lieber anders gemacht hätten, am häufigsten zu hören bekam: 1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben. 2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet. 3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken. 4. Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben. 5. Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein. Weiterlesen »

GKP-Region Südwest: Pressegespräch mit Militärdekan Michael Gmelch

06.06.2016

Die GKP Region Südwest trifft sich zur nächsten Regionalveranstaltung Anfang Juni in Karlsruhe.

Anlass ist ein Pressegespräch mit Militärdekan Dr. Dr. Michael Gmelch, der  am Einsatz der Deutschen Marine „Humanitäre Hilfe zur Rettung von in Seenot geratenen Flüchtlingen im Mittelmeer“  teilgenommen hat. Über seine Erfahrungen hat Gmelch zunächst in Zeitschriften wie „Stimmen der Zeit“ und „Christ in der Gegenwart“ veröffentlicht und dann ein Buch geschrieben: „Refugees welcome – eine Herausforderung für Christen“, veröffentlicht im Echter-Verlag. Auf einem Rettungsschiff und auf Lampedusa ist Gmelch den verzweifelten Menschen begegnet, die vor Krieg und Terror geflohen waren. Weiterlesen »

Volker Resing: Der Junge in Juba

Volker Resing, Chefredakteur der Herder Korrespondenz, beschreibt in den GKP-Informationen sein "Abenteuer Journalismus":

Es gibt ein Bild, das werde ich nicht los. Ein kleiner Junge rennt auf mich zu, mit einem Strahlen im Gesicht und einem Fußball zwischen den Beinen. Und ich bekomme Angst, fühle mich für ein paar Sekunden urplötzlich bedroht. Es ist dieses Gesicht dieses fröhlichen Jungen, welches ich immer wieder vor Augen habe. Es ist der Rahmen, die Umgebung, die selbst den harmlosen Jungen, der mein Sohn sein könnte, plötzlich gefährlich erscheinen lässt. Ich bin in Juba, der Hauptstadt des Südsudan, in einem Flüchtlingslager. Noch nie hatte ich einen derartigen Gestank erlebt, noch nie hatte ich derartiges Elend gesehen, an einem schwül-heißen Tag vor rund zwei Jahren. Weiterlesen »

Ärger über Meldung von Focus-Online

Theodor Bolzenius, Sprecher des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und der deutschen Katholikentage, äußert sich in der Rubrik "Zu meinem Ärger" in den GKP-Informationen wie folgt:

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?

Die Leitung des Leipziger Katholikentags hat nach intensiver Diskussion im November des vergangenen Jahres beschlossen, keine Repräsentanten der AfD auf die Podien des Katholikentags einzuladen. Selten hat eine Entscheidung im Rahmen der Programmplanung ein gutes halbes Jahr vor dem Ereignis so große mediale Beachtung gefunden. Das ist auch gut so. Es ist gut für die Bekanntheit des Katholikentags, es ist gut für die politische Diskussionskultur in unserem Land und es entspricht dem Auftrag der Medien, kritisch nachzufragen. Weiterlesen »

Eckpunkte: Fahrenheit 451

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über Bücher, Sprache und die frohe Botschaft:

In nicht allzu ferner Zukunft: Das höchste Ideal der Gesellschaft ist das individuelle Glück, lauter Freude und Vergnügen. Leiden, Schmerz, Konflikte sind unbedingt zu vermeiden. Deswegen hat man auch alle Bücher verboten. Denn Bücher erzählen von Problemen, stiften Unruhe und gefährden damit in höchstem Maße das gesellschaftliche Glück. Die Feuerwehr hat die Aufgabe, noch die letzten versteckten Bücher aufzuspüren und zu verbrennen. Eifrig dabei ist auch Feuerwehrmann Guy Montag. Er ist glücklich mit Linda verheiratet und liebt seinen Beruf. Demnächst soll er überdies für seinen vorbildlichen Einsatz befördert werden. Da lernt Guy auf einem seiner Einsätze Clarisse kennen. Sie hat die letzte Gesinnungsprüfung nicht bestanden und liest heimlich Bücher. Clarisse erzählt ihm auch von den geheimnisvollen Büchermenschen, die zurückgezogen im Wald leben und angeblich ganze Bücher auswendig lernen. Denn was man im Kopf und im Herzen hat, kann nicht verbrannt werden. Verwirrt und zugleich fasziniert fängt Guy an, bei seinen Diensteinsätzen heimlich Bücher mit nach Hause zu nehmen und sie nachts zu lesen. Linda findet derweil ihr Glück in Tabletten und Unterhaltungsmedien. Immer mehr zieht es Guy in die Bücherwelt – doch seine Frau versteht das überhaupt nicht. Schließlich zeigt sie ihn bei der Feuerwehr an, so dass Guy gezwungen wird, seine eigenen Bücher zu verbrennen. Aber statt brav zu gehorchen, setzt er nur seine Einrichtung in Brand und flieht zu den Büchermenschen. Dort trifft er Clarisse wieder und beginnt, genauso wie sie, Bücher auswendig zu lernen. Weiterlesen »

"Elementare Bürgerrechte wahren"

Bergisch Gladbach - Ausländische Journalisten werden an der Einreise gehindert oder vorübergehend festgenommen, eigene Medienschaffende eingeschüchtert und juristisch verfolgt: In den letzten Wochen sind Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei verstärkt unter Druck geraten. Die GKP sorgt sich um die Kolleginnen und Kollegen, die unter diesen schwierigen Bedingungen ihren Beruf ausüben müssen, und ruft anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 03. Mai 2016 die Türkei und alle Staaten weltweit dazu auf, das Grundrecht der freien Meinungsäußerung zu achten und die Presse uneingeschränkt arbeiten zu lassen. „Die gleiche Sensibilität, die Präsident Erdogan bei der eigenen Person an den Tag legt, wünschte man sich für die Wahrung elementarer Freiheitsrechte aller türkischen Bürger“, erklärt der GKP-Vorsitzende Joachim Frank. „Es ist das Kalkül der Despoten, mit dem Druck auf Journalisten alle Kritik mundtot zu machen.“ Weiterlesen »

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