Eckpunkte: König Eisbart - Ein Wintermärchen

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über die erlösende Kraft von Tränen:

In einem kleinen Land, das wir alle kennen könnten, war es eines Winters besonders kalt geworden. Schon im Oktober lag Schnee, und er ging nicht wieder weg, so dass mit der Zeit nicht einmal mehr die Kinder sich freuten über die weiße Pracht. Es geschah auch immer öfter, dass Kinder, die in der Abenddämmerung noch draußen waren, den Heimweg überhaupt nicht mehr fanden: Sie verschwanden ganz einfach, spurlos. Es hieß, König Eisbart habe die Kinder geholt. Denn jedes Mal, wenn wieder ein Kind verschwand, hörte man einen Pferdeschlitten vorbeifahren, den aber niemand je sah und der auch im Schnee keine Spuren hinterließ. So gab es immer weniger Kinder im Land, und die Eltern wurden immer trauriger, denn die Väter, die sich in Gruppen auf die Suche nach ihren Söhnen und Töchtern gemacht hatten, kehrten stets mit leeren Schlitten heim. Weiterlesen »

Buchtipp: 70. Der Spiegel 1947-2017

Klaus Brinkbaeumer 70 Der Spiegel 1947-2017Seine Enthüllungsgeschichten werden gefürchtet, seine Analysen geachtet, seine Reportagen wurden mehrfach ausgezeichnet: „Der Spiegel“ ist in sieben Jahrzehnten zu einem Leitmedium in Deutschland geworden. 1947 startete der Journalist Rudolf Augstein zusammen mit Gleichgesinnten den Versuch, in dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Deutschland ein Nachrichtenmagazin nach angloamerikanischem Vorbild zu erschaffen. Zum 70-jährigen Bestehen des Hamburger Nachrichtenmagazins zeichnet dieses von Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer herausgegebene Buch nun den Aufstieg des Magazins nach und dokumentiert zugleich die Zeitgeschichte von 1947 bis 2017, vom Wirtschaftswunder und Konrad Adenauer, Revolte und Willy Brandt, Terror und Helmut Schmidt, Deutsche Einheit und Helmut Kohl, Kriege und Gerhard Schröder bis hin zu Krisen und Angela Merkel. (rub) Weiterlesen »

Abenteuer im "Meer der Zeit"

Jörg Volpers (54), Diplom-Theologe, Redakteur der Zeitschrift „Kompass. Soldat in Welt und Kirche“ und von www.katholische-militaerseelsorge.de in Berlin, beschreibt in den GKP-Informationen, welche Abenteuer ihm sein Beruf beschert hat:

Gelegentlich muss ich in meinem beruflichen Alltag – aber auch, wenn ich ehrenamtlich oder privat aktiv bin – an meinen Heimatbischof, Joseph Kardinal Höffner, denken. In den 80er Jahren erklärte er uns jungen „Laientheologie“-Studierenden an der Uni Bonn, es werde im Erzbistum Köln für uns nicht genug Stellen als Pastoralreferenten oder in anderen Funktionen „bei der Kirche“ geben. Er empfahl uns, dennoch intensiv zu studieren, um später als „Fischer im Meer der Zeit“ Zeugnis abzulegen und unsere Berufung und Charismen in ähnlichen, passenden Berufen oder als Freiwillige in der Gemeinde einzubringen. Weiterlesen »

Zu meinem Ärger: Alexander M. Görlach

Der promovierte Linguist und Theologe Alexander M. Görlach findet die beim Brexit und bei der Trump-Wahl zutage getretene Polarisierung des Diskurses durch die Zurhandnahme von Unwahrheit und Lüge widerlich.

Görlach ist seit 2015 Visiting Scholar an der Harvard University im US-Bundesstaat Massachusetts, wo er im Bereich Politik & Religion forscht. Der promovierte Linguist und Theologe kommentiert in den USA für die New York Times und die World Post. In Deutschland ist er Essayist für Zeit Online, Autor für den FOCUS und Kolumnist der Wirtschaftswoche.   Weiterlesen »

Himmel 4.0 - Erik Händeler bei GKP-Gruppe München

19.01.2017

Seit Jahren engagiert sich GKP-Mitglied Erik Händeler für eine neue Sicht wirtschaftlicher Zusammenhänge. In seinen Büchern "Die Geschichte der Zukunft" und "Kondratieffs Welt" beschreibt er wirtschaftliche Krisen als Chance zur Neuausrichtung einer Gesellschaft. Auch in der derzeitigen Umbruchssituation (Verlust von Arbeitsplätzen, Digitalisierung, Wissensflut, Turbulenzen auf den Finanzmärkten) erkennt er einen Paradigmenwechsel, der ein großes Potential für eine humanere Zukunft in sich trägt. Weiterlesen »

GKP Südwest trifft Ministerin Eisenmann

02.02.2017

Die GKP Südwest trifft sich mit Susanne Eisenmann, der neuen Kultusministerin  von Baden-Württemberg. Frau Eisenmann war jahrelang Schulbürgermeisterin in Stuttgart. Derzeit besucht sie als Ministerin die Schulbezirke in Baden-Württemberg. Damit möchte sie die „emotionalisierten Diskussionen“ der Vergangenheit hinter sich lassen und wieder Ruhe und Verlässlichkeit in die Schulpolitik bringen. Die jüngste Bildungsstudie, in der Baden-Württemberg ins hintere Mittelfeld abrutscht, beschäftigt Eisenmann ebenfalls. Neben all  den Schul- und Bildungsfragen fallen in das Ministerium auch die Zuständigkeiten für „Religionsangelegenheiten und Staatskirchenrecht“.     Weiterlesen »

Region Rheinland besucht Chemieunternehmen Evonik

25.01.2017

Das nächste Treffen der Region Rheinland findet am Mittwoch, 25. Januar 2017, von 16 bis ca. 18 Uhr beim Chemiekonzern Evonik in Köln-Wesseling statt. Weiterlesen »

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