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Stellungnahme des Vorstands der GKP zum „offenen Brief“ des Erzbistums Köln gegen Joachim Frank

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Stellungnahme des Vorstands der GKP zum „offenen Brief“ des Erzbistums Köln gegen Joachim Frank

geschrieben von GKP

Der Vorstand der Gesellschaft Katholischer Publizistinnen und Publizisten Deutschlands (GKP) weist die Angriffe des Erzbistums Köln gegen Joachim Frank, Chefkorrespondent des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und Vorsitzender der GKP, als haltlos und ehrverletzend zurück. Es ist eine beschämende Entgleisung von Kardinal Rainer Maria Woelkis Amtsleiter Frank Hüppelshäuser, kritische Berichterstattung als „menschenverachtend“ zu brandmarken. Das Erzbistum Köln verfällt damit in altbekannte Kommunikationsmuster, nicht Missstände, sondern die Aufdeckung von Missständen zu verurteilen – und das in einem Moment, in dem die freie Presse als wesentliche Stütze der Demokratie ohnehin unter Druck steht.

Es steht den Verantwortlichen des Erzbistums frei, presserechtlich gegen Berichte vorzugehen, die nach ihrer Meinung nicht der Wahrheit entsprechen. Stattdessen wählt das Erzbistum auf seiner Webseite die Form eines diffamierenden „offenen Briefs“, der nicht auf die Inhalte der Berichterstattung eingeht. Argumente bleiben aus – angegriffen und diskreditiert wird die Person. Das verurteilt der Vorstand der GKP entschieden. Wir erwarten vom Erzbistum Köln als Teil der katholischen Kirche einen respektvollen Umgang auch mit kritischen Journalistinnen und Journalisten.

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