Unterstützung für KZ-Überlebende: Kolbe-Werk im Gespräch

Vor bald 76 Jahren, am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Es war einer der Schlusspunkte unter den Völkermord der Nationalsozialisten, dem Millionen von Menschen zum Opfer fielen. Die Überlebenden, die es bis heute gibt, leiden teilweise immer noch an ihren Erinnerungen. Das Maximilian-Kolbe-Werk mit Sitz in Freiburg unterstützt die früheren KZ- und Ghettohäftlinge in Polen und verschiedenen Ländern Osteuropas, wie der Ukraine, Belarus und Russland.Eine Rose vor Stacheldraht in Auschwitz. Foto: Thomas Arzner

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar, an dem an die Opfer erinnert werden soll, berichten Geschäftsführer Christoph Kulessa und seine Stellvertreterin Dr. Danuta T. Konieczny am Dienstag, 26. Januar, um 19.30 Uhr über ihre Arbeit mit den Überlebenden.

Themen des Abends sind: Wie leben Menschen, die Verfolgung, Haft und Folter in den Konzentrationslagern und Ghettos überlebt haben, heute in den Ländern, die früher jenseits des Eisernen Vorhang lagen? Wie denken sie heute über Deutschland? Was sagen sie zur aktuellen Lage in ihren Heimatländern, wie Belarus und Polen? Wie hilft das Maximilian-Kolbe-Werk, das sich die Begegnung mit den Überlebenden auf die Fahnen geschrieben hat, wenn diese aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann? Und was passiert mit dem Hilfswerk, wenn der oder die letzte Überlebende verstorben ist?

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz statt, die Zugangsdaten werden den Mitgliedern per E-Mail zugeschickt. Die Datenschutzhinweise zu unseren Veranstaltungen über Zoom finden Sie hier.

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