Kategorie: Pressemitteilungen

Großer Verlust für das Ruhrbistum Essen

Ein großer Verlust für das Bistum Essen und ein problematisches Signal für die kirchliche Publizistik in Deutschland ist nach Auffassung der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) die Entscheidung des „Ruhrbistums“ Essen, seine Bistumszeitung „RuhrWort“ zum Ende des kommenden Jahres einzustellen. In der Weihnachtsausgabe des RuhrWorts werden die Leserinnen und Leser von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Chefredakteur Ulrich Engelberg in Kenntnis gesetzt. Hinsichtlich einer Nachfolgelösung wurden keine Aussagen gemacht. Die GKP hat Verständnis für Argumente des Bischofs, der angesichts der ständig sinkenden Auflage – derzeit 15.000 Exemplare – und der damit erforderlichen Bezuschussung auf das veränderte Mediennutzungsverhalten hinweist und mit Hilfe einer Projektgruppe Konzepte entwickeln möchte, „wie neue und größere Zielgruppen erreicht werden können“. Aber wie auch immer die Umsetzung konkret aussieht, sie kostet ebenfalls Geld, und der Erfolg ist zweifelhaft.

Recherche statt Quote – GKP fordert für Journalisten mehr Zeit zum Innehalten

Eine gründliche Recherche, ein geschultes Urteilsvermögen sowie kritisches Hinterfragen von Sachverhalten sind für einen Journalisten unerlässlich – das betont die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) anlässlich des Mediensonntags am 09. September 2012 und spricht sich damit für eine fundierte Ausbildung von Journalisten und mehr Qualität in der Berichterstattung aus.

Unterschiedliche Zielgruppen in kirchlichem Medienkonzept berücksichtigen

Die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) spricht sich dafür aus, in der kirchlichen Publizistik stärker die unterschiedlichen Zielgruppen zu berücksichtigen. Anlässlich der Vorstellung des MDG-Trendmonitors „Religiöse Kommunikation 2010“ am Mittwoch in Freiburg fordert der Verband die Verantwortlichen in den kirchlichen Medien auf, Konsequenzen aus dem vorgelegten Datenmaterial zu ziehen und ein umfangreiches und differenziertes Konzept zu entwickeln.