Lobbyismus eine ausgesprochen sinnvolle Sache!?

Berlin - Eine "ausgesprochen sinnvolle Sache", das kann Lobbyismus zumindest in manchen Fällen sein, sagt CDU-Bundestagsmitglied Matthias Zimmer. Denn durch Lobbyisten könnten die Politiker schnell und unkompliziert Informationen bekommen, die sie sonst lange recherchieren müssten.

Bei einer Podiumsdiskussion der GKP, moderiert von Christoph Strack vom Hauptstadtstudio Deutsche Welle TV, berichtete der Abgeordnete von seinen Erfahrungen. Die wichtigen Lobbyisten würden zwar nicht mit einfachen Abgeordneten reden, "aber schon in der ersten Woche im Amt habe ich einen ganzen Stapel Post mit Einladungen bekommen".

Weiterlesen »

Seitenwechsel - vom Journalisten zum Lobbyisten

Berlin - Nur wer etwas zu verbergen hat, muss sich als Lobbyist vor starken Journalisten fürchten, starke Journalisten hingegen könnten die Schwächen der Konkurrenz aufspüren. Mit dieser These eröffnete Thorsten Alsleben, Hauptstadt-Repräsentant der Kienbaum-Gruppe und früher ZDF-Journalist, seinen Vortrag bei der GkP- Jahrestagung.

Im Gespräch mit Westfalenpost-Chefredakteur Stefan Hans Kläsener ging es dabei auch um die Frage, wie sich die durch Lobbyisten und Internet verfügbare Informationsfülle und der gestiegene Zeitdruck auf der anderen Seite auf die Recherche der Journalisten auswirken.

Weiterlesen »

"Lobbyismus ist ein leises Geschäft!"

Berlin - Als „effizient und geräuschlos“ hat Cerstin Gammelin die Arbeit der Lobbyisten in Brüssel und Berlin bezeichnet.

Die EU-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung berichtete im Rahmen der GKP-Jahrestagung am 23. März in Berlin über die Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Medien.

Zu den wichtigsten Regeln des Lobbyismus gehöre laut Gammelin, über den Erfolg nicht zu reden. Denn nach außen hin solle es immer so aussehen, als ob Politiker frei und ohne Einflussnahme von Lobbyisten arbeiteten. Die Wirklichkeit sehe jedoch anders aus.

Weiterlesen »

Herr, öffne mir die Augen, dass ich richtig sehe!

Berlin - Die Jahrestagung 2012 der GKP hat am Donnerstagabend mit einem Gottesdienst unter Leitung des Berliner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki begonnen.

In seiner Predigt verwies Woelki darauf, dass Publizisten den Menschen ihre Welt erklären würden und für diese Aufgabe selbst die Welt richtig wahrnehmen müssten.

"Herr, öffne mir die Augen, dass ich richtig Sehe!" sei ein - für Publizisten - mögliches Tagesgebet, so der Kardinal.

 

Weiterlesen »

Ärger über zuviel Talk im TV

In der Rubrik "Zu meinem Ärger" äußert sich in den GKP-Informationen 03/2012 Isolde Fugunt. Sie ist Studienleiterin am ifp, dem Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?

Über Günther Jauchs Sonder-Talksendung zu Christian Wulffs Rücktritt.
Im Öffentlich-Rechtlichen wird ohnehin viel zu viel getalkt, da hat eine Sondersendung gerade noch gefehlt. Wenigstens wurde Jauch von der Realität ausgebremst, bevor er am Sonntag darauf eine Stunde lang mit seinen Gästen über einen möglichen Bundespräsidenten-Kandidaten hätte spekulieren können. Weiterlesen »

Martin Thull auf dem Jakobsweg

Dr. Martin Thull war als Redakteur über 20 Jahre in katholischen Medien tätig, dann die letzten zehn Jahre als Verlagsgeschäftsführer in Aachen. Seit einem Jahr im Ruhestand ist er jetzt freier Autor. Und seit 1996 auf Jakobswegen unterwegs.

Ich bin 2011 auf dem Jakobsweg unterwegs – mal wieder und noch immer. Dieses Mal in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf der „via regia“. Als Wanderer, als Pilger? Jedenfalls freue ich mich, mit den Einheimischen – anders als in Frankreich und Spanien – ins Gespräch zu kommen. Das ist dann der Journalist in mir. Weiterlesen »

Neuerscheinung: Entweltlichung der Kirche?

GKP-Mitglied Jürgen Erbacher hat einen Sammelband über die Reaktionen auf die Freiburger Rede des Papstes im Herder Verlag herausgegeben: Seit der Rede Papst Benedikts XVI. im Freiburger Konzerthaus Ende September 2011 ist der Begriff „Entweltlichung" in Deutschlands Kirche und Theologie in aller Munde. Es wird darüber diskutiert, was unter „Entweltlichung" zu verstehen und wie überhaupt die „Freiburger Rede" als Ganzes zu deuten ist. Der Band in der Reihe „Theologie kontrovers“ versammelt Deutungsversuche der Freiburger Rede aus Kirche, Politik und Theologie. Aus ihrer je eigenen Perspektive erschließen die Autoren – darunter ZdK-Präsident Alois Glück, Kardinal Walter Kasper, Franz-Xaver Kaufmann, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (B90/Die Grünen), der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Kues, Konradsblatt-Chefredakteur Klaus Nientiedt, KNA-Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel, Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) und Erzbischof Robert Zollitsch - den Vortrag des Papstes, analysieren die Diskussion und führen diese fort. (rub) Weiterlesen »

AddThis

|||||
Inhalt abgleichen