7 Fragen an Marc Lenzke

Marc Lenzke ist seit 2017 frisch gebackenes Mitglied der GKP. Er ist geborener Berliner, den es 2010 zum Studium in das schöne Mainz verschlagen hat. Ursprünglich wollte er Lehrer werden, doch nach ein paar Praktika musste er feststellen, dass der Beruf nichts für ihn ist. Anfang 2014 fing er an, bei einer Unternehmensberatung für Krisenkommunikation zu arbeiten. Seinen Arbeitgeber lernte er beim Hochschuldebattieren kennen. Mittlerweile leitet und betreut er bei der Mainzer Beratung Ewald & Rössing eigenständig Mandate und Kundenprojekte. Neben dem Beruf studiert er Wirtschaftsrecht im Fernstudium und ist ehrenamtlicher Pressesprecher des Kartellverbands katholischer deutscher Studentenvereine. Marc Lenzke publiziert dort vor allem im Verbandsmagazin, den Akademischen Monatsblättern.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus?
Bisher haben mein Leben und meine Karriere viele Umwege genommen und den einen oder anderen vermeintlichen Widerspruch ertragen. Zunächst wollte ich Lehrer werden, nun bin ich Unternehmensberater, ehrenamtlicher Pressesprecher und publiziere in einem katholischen Verbandsmagazin. Das habe ich vor zehn Jahren nicht voraussehen können, aber es macht mich ausgesprochen glücklich. Einen großen Einfluss auf diese Entwicklung hat der Debattiersport. Dort habe ich viele wunderbare Menschen kennengelernt und meine Leidenschaft für Kommunikation entdeckt.

Ihre Vorbilder?
Ein direktes Vorbild in der Kommunikation habe ich nicht. Aber die Branche wandelt sich rasant und so kann man seit einiger Zeit eine Fülle genialer Ansätze und neuer Ideen beobachten. Im katholischen Bereich lese ich mit gerne Bücher und Beiträge von Andreas Püttmann. Aber auch unser neuer Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat eine sehr menschennahe, authentische und direkte Form der Kommunikation entwickelt, die mich anspricht und begeistert.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?
Immer wenn ein langes und aufwändig geplantes Projekt endlich umgesetzt wird und funktioniert. Da freut mich die ganze Leistung unseres kleinen Teams. Aber gerade vor kurzem wurde ich als Teil der 30u30-Talente in der Kommunikation und PR 2018 ausgewählt. Das hat mich umgehauen und ist mit Sicherheit das bisher schönste persönliche Erlebnis im Beruf. Jetzt freue ich mich riesig darauf, die anderen Talente kennenzulernen.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?
Journalisten tragen eine besondere Verantwortung für Wahrhaftigkeit und die Achtung der Menschenwürde. Ich fürchte, das hat in den letzten Jahren in einigen Bereichen gelitten. Das gilt natürlich nicht pauschal; immer wieder gibt es wunderbare Beispiele für besonders verantwortungsvollen Journalismus. Darüber hinaus müssen Journalisten nicht nur ihr Handwerk, sondern auch die Materie verstehen, über die sie berichten. Leider kann ich beobachten, dass die Wahrheit durch unzureichendes (Fach-)Wissen leidet. Daher nimmt für mich die Wahrheit neben Würde und Wahrhaftigkeit eine wichtige Rolle ein.

Wie bringen Sie Privatleben und Beruf unter einen Hut?
Durch die Freiheit, mir meinen Arbeitsschwerpunkt, meine Branchen und Themen selbst auszuwählen, ein eigenes Netzwerk zu pflegen und auch mal neue Wege zu gehen. Dann spielen andere Dinge eine untergeordnete Rolle. Zum Beispiel schlecht planbare Wochenenden.

Warum sind Sie in der GKP? Wer hat Sie hineingebracht? Was hält Sie?
Ich kenne Gudrun Lux vom Debattieren und aus einem gemeinsamen Freundeskreis. Sie hat mir geraten, Mitglied der GKP zu werden. Nach den schönen Erfahren auf der Jahrestagung in Hamburg kann ich sagen, dass ich diesen Schritt nicht bereue.

Was erwarten Sie von der GKP?
Auf die Journalistenreise nach Rom freue ich mich sehr und habe daran natürlich besonders positive Erwartungen. Aber ich bin erst seit kurzem Mitglied und habe noch keine großen Erwartungen über das hinaus, was ich bereits kennengelernt habe. Sobald ich aber etwas vermisse, werde ich mich bestimmt einbringen!

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