7 Fragen an Benjamin Krysmann

An der Schnittstelle von Kirche und Medien ist Benjamin Krysmann schon seit einiger Zeit tätig, seit Mitte Juli 2019 im Erzbistum Paderborn als Pressesprecher. Zuvor war er an der Theologischen Fakultät Paderborn beschäftigt und neben der Mitarbeit am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Parallel dazu unterstützte er die Katholische Fernseharbeit der Deutschen Bischofskonferenz, bei der er auch sein Volontariat absolviert hatte. Er ist seit Anfang dieses Jahres GKP-Mitglied.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus?
Geboren und aufgewachsen in Mülheim an der Ruhr und nach dem Umzug meiner Familie an den Niederrhein heimatlich verbunden mit dem Marienwallfahrtsort Kevelaer, habe ich nach dem Abitur Philosophie und Theologie in Münster und München studiert. Erste journalistische Erfahrungen konnte ich in verschiedenen Print- und Onlinemedien sammeln. Heute freue ich mich, im traditionsreichen und schönen Paderborn arbeiten und leben zu können.
Durchgehend haben mich auf meinem Weg verschiedene Personen begleitet und geprägt, darunter auch Medienschaffende. Sie haben mir Mut gemacht, mich bestärkt und mir Möglichkeiten eröffnet, das journalistische Arbeiten auf vielfältige Weise kennenzulernen. Ich habe mich beherzt darauf eingelassen und bin bis heute leidenschaftlich dabei geblieben.

Ihre Vorbilder?
Es gibt sie. Es sind Frauen und Männer, die mich persönlich beeindruckt haben. Alle eint, dass sie mit ihren Stärken und Schwächen zu ihrer Meinung standen oder stehen und sich engagiert für Zusammenhalt, Toleranz und Freiheit einsetzten oder einsetzen.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?
Als Theologe und Journalist ist und bleibt für mich die Medienarbeit im kirchlichen Bereich eine spannende Herausforderung. Auch wenn es manchmal mühsam sein kann, berichte ich gerne über Neuigkeiten, informiere über Ereignisse und Personen und erkläre Hintergründe, um so zu einer fundierten Meinungsbildung beizutragen. Ich bin überzeugt, dass kirchliche und theologische Inhalte gesellschaftlich relevant sind. Kirche und Theologie haben etwas zu sagen und halten mögliche Antworten auf brennende Fragen der Menschen und ihres Zusammenlebens bereit.
Gott sei Dank, gibt es viele schöne Erlebnisse, die Freude und Antrieb im bunten Alltagstreiben sind, besonders dann, wenn Ideen funktionieren und Menschen wirklich berührt werden.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?
Für mich zeichnen sich Journalisten aus durch klare Haltung, unbedingte Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, gleichzeitige Neugier und Zurückhaltung sowie diplomatisches Geschick.

Wie bringen Sie Privatleben und Beruf unter einen Hut?
Beides auseinanderhalten und wenn es mal nicht so leicht geht, das Beste daraus machen.

Warum sind Sie in der GKP? Wer hat Sie hineingebracht? Was hält Sie?
Schon öfter haben mich Kolleginnen und Kollegen angesprochen, auf die GKP hingewiesen und zur Mitgliedschaft eingeladen, zuletzt war es Joachim Frank. Ohne einen besonderen Grund hat es jetzt einfach gepasst und ich freue mich auf ein gutes kollegiales Miteinander.

Was erwarten Sie von der GKP?
Ich finde es gut, wenn sich die GKP-Mitglieder untereinander vernetzen, sich gegenseitig informieren und zu ihren Arbeitsfeldern, Erfahrungen und Ansichten austauschen.

 

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