Theologisches Know-how gefragt

Bergisch Gladbach – Sechs Wochen vor dem Ende des Reformationsjubiläums 2017 würdigt die GKP den breiten Raum, den die deutschen Medien diesem Ereignis, aber auch anderen religiösen Themen widmen. „Die alte Frage, ‚Wie hältst du’s mit der Religion?’, ist auch für unsere moderne säkulare Gesellschaft aktuell und relevant“, sagt der GKP-Vorsitzende Joachim Frank. In den Medien sei die Arbeit von Journalisten mit entsprechender Fachkenntnis unerlässlich, betont er anlässlich des vom Vatikan ausgerufenen „Welttags der sozialen Kommunikationsmittel“ (Mediensonntag) am 10. September.

„Wer Religion verstehen und verstehbar machen will, muss etwas davon verstehen.“ Joachim Frank warnt davor, theologisches Know-how in den Redaktionen zu vernachlässigen: „Kompetenz ist hier genauso wichtig wie für die politische Arena oder das Fußballfeld.“ Angesichts zunehmender religiös motivierter oder überlagerter politischer und gesellschaftlicher Konflikte seien fundiertes Wissen und Urteilsvermögen für die Berichterstatter umso wichtiger.

Frank hebt auch die Bedeutung der kirchlichen Nachrichtenagenturen als zu-verlässige und seriöse Quellen für aktuelle Information und Hintergrundwissen in den Bereichen Religionsgemeinschaften, Theologie und Weltanschauungen hervor. „Mit KNA und epd sind Redaktionen immer auf der sicheren Seite.“

Der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel – auch Mediensonntag genannt – wird in Deutschland immer am zweiten Sonntag im September begangen. Im Mittelpunkt steht jedes Jahr ein anderes medienethisches oder -politisches Thema, das der Papst in einem Aufsatz aufgreift, der weltweit jeweils am 24. Januar, des Gedenktags des heiligen Franz von Sales, veröffentlicht wird.

 

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