Verlagsgruppe Weltbild

Die Verlagsgruppe Weltbild GmbH mit Sitz in Augsburg ging aus dem 1948 gegründeten katholischen Zeitschriftenverlag Winfried-Werk GmbH hervor. Dieser gab zunächst das Magazin „Mann in der Zeit“ heraus, das 1967 mit der Monatsillustrierten "Feuerreiter" fusioniert und in "Weltbild" umbenannt wurde. Aus der 1972 gegründeten Tochtergesellschaft Weltbild Bücherdienst GmbH, bei der die Weltbild-Leser als Leserservice Bücher per Katalog bestellen konnten, entwickelte sich ein Verlags-, Versand- und Buchhandelsunternehmen mit einem Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro und rund 6500 Mitarbeitern. Das Magazin "Weltbild" wurde 2001 eingestellt. Im November 2011 beschlossen die Gesellschafter (12 katholische deutsche Diözesen, der Verband der Diözesen Deutschlands und die Soldatenseelsorge Berlin) die Verlagsgruppe, hinter Amazon der zweitgrößte Onlinebuchhändler, "ohne jeden Verzug" zu verkaufen. Im Juni 2012 beschlossen die Gesellschafter, sämtliche Anteile an der Verlagsgruppe Weltbild in eine neu zu gründende kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts einzubringen.

www.weltbild.com

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