Kulturstaatsminister

Das Amt des Kulturstaatsministers, also des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), wurde 1998 von Bundeskanzler Gerhard Schröder geschaffen, um die kultur- und medienpolitischen Aktivitäten des Bundes in einer Regierungsbehörde zu bündeln. Der Kulturstaatsminister ist unter anderem dafür zuständig, die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Kultur- und den Medienbereich über die Bundesgesetzgebung weiterzuentwickeln, Kultureinrichtungen und Kulturprojekte von nationaler Bedeutung zu fördern und für die kulturelle Repräsentation des Gesamtstaates in der Bundeshauptstadt zu sorgen. Außerdem vertritt er die kultur- und medienpolitischen Interessen Deutschlands in internationalen Gremien, fördert nationale Gedenkstätten zur Erinnerung die Opfer von NS-Terrorherrschaft und erinnert in Zusammenarbeit mit Gedenkstätten und Institutionen an das Unrecht in der ehemaligen DDR. Nach den SPD-Politikern Michael Naumann, Julian Nida-Rümelin und Christina Weiss ist Bernd Neumann (CDU) der vierte Staatsminister in diesem Amt. 

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