dpa

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ging 1949 aus dem Zusammenschluss der drei Nachrichtenagenturen Deutsche Nachrichtenagentur (DENA), Deutscher Pressedienst (dpd) und Süddeutsche Nachrichtenagentur (Südena) in den westlichen Besatzungszonen hervor. Die dpa, die heute rund 95 Prozent aller deutschen Zeitungen beliefert, ist im Besitz von 189 Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, Verlegern sowie Rundfunkanstalten und -gesellschaften. Diese halten jeweils sehr kleine Anteile an der Nachrichtenagentur: Jeder Gesellschafter kann nur bis zu 1,5 Prozent des Stammkapitals erwerben, die Rundfunkgesellschaften insgesamt bis zu 25 Prozent. Damit ist eine Majorisierung durch einen Gesellschafter ausgeschlossen. Rund 440 Redakteure im In- und Ausland sowie circa 1000 journalistische Mitarbeiter weltweit beschäftigt die dpa, die in 100 Ländern präsent ist. Im Jahr 2010 zog die dpa von ihrem bisherigen Stammsitz Hamburg nach Berlin um und eröffnete dort am 15. September die neue Zentralredaktion. 
Die multimediale, produktionsübergreifende Zentralisierung von Ressorts und Redaktionen im neuen Newsroom soll durch die enge Zusammenarbeit optimale Bedingungen für multimediales Handeln und eine Berichterstattung aus einem Guss liefern. Damit sind erstmals alle zentralen Redaktionen der dpa unter einem Dach. Chefredakteur ist Wolfgang Büchner.

www.dpa.de

 

Druckversion

AddThis

|||||