Burkhard Schäfers

Die Redaktion der Mitgliederzeitschrift "GKP-Informationen" lädt jeden Monat ein GKP-Mitglied dazu ein, sich selbst vorzustellen, indem sie ihm sieben  Fragen stellt. Im Oktoberheft wurde Burkhard Schäfers befragt. 


Burkhard SchäfersBurkhard Schäfers, geboren in Freiburg, ist seit 2007 Studienleiter des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München. Dort begleitet er mit dem Schwerpunkt Hörfunk/Fernsehen/Online unter anderem die Volontäre in der katholischen Presse. Außerdem arbeitet er als Radiojournalist vor allem für den Bayerischen Rundfunk und den Deutschlandfunk. Burkhard Schäfers volontierte über das ifp bei der Freiburger Bistumszeitung konradsblatt und studierte Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Europäische Ethnologie in Freiburg und München. Er ist Mitglied der GKP seit 2006.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus?

Erste wegweisende Erfahrung als Radiomoderator im Kinderzimmer und im Teeniealter ein Artikel im Ortsblättle über einen Vereinsausflug zum Fußballspiel Inter Mailand gegen AS Rom (damals mit Klinsmann, Matthäus, Völler). Die ernsthafteren Schritte begannen mit 17 Jahren bei der Badischen Zeitung, als Zivildienstleistender beim Patientenradio der Freiburger Uniklinik und als Moderator beim Regionalsender Radio FR1.

Ihre Vorbilder?

Grandios finde ich Reportagen von Holger Gertz und das heute journal mit Claus Kleber. Ein Vorbild in Sachen Nachwuchsförderung war der verstor-bene Uli Harprath, früherer Leiter der Radioredaktion beim Sankt Michaelsbund. Und damit in dieser Rubrik der Kultfaktor nicht zu kurz kommt: Weil ich anfangs mal Sportreporter werden wollte, gehörten die Journalisten der ARD-Bundesliga-Konferenz zu meinen frühen Vorbildern.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Habe ich immer dann, wenn ehemalige ifp-Volontäre sich nach der Ausbildung melden und erzählen, dass sie einen Job gefunden haben.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Den Blick für relevante Geschichten. Einen hohen „Lästigkeitswert“ beim Recherchieren. Hintergrundkenntnisseder Themen, über die wir berichten. Genauigkeit im Formulieren. Und die Offenheit, sich von kundigen Menschen sagen zu lassen: Die Wirklichkeit sieht manchmal anders aus, als sie sich Jour-nalisten am Schreibtisch vorstellen.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Mein Ziel ist es, dass Beruf und Privatleben je einen eigenen Hut haben. Auch wenn der Radiojournalismus schnell, flexibel und oft spontan ist, bin ich ein Fan von frühzeitiger Planung. Dann bleibt neben dem Beruf genug Zeit für die Alpen, bayerische Seen, Münchner Cafés und Biergärten.

Warum sind Sie in der GKP - was hat Sie hineingebracht – was hält Sie?

Als ifp-Studienleiter begleite ich Journalisten mit christlichem Hintergrund in den Beruf, als Journalist berichte ich über Themen aus Religion und Kirche. Informationen und Austausch mit anderen sind hilfreich – und das ermöglicht die GKP.

Was erwarten Sie von der GKP?

Eine stärkere Öffnung hin zu anderen Konfessionen und Religionen. Für meine Begriffe dreht sich die katholische Medienwelt hin und wieder sehr um sich selbst. Wenn es gelänge, den Verband zu einem Sprachrohr für alle Publizisten zu machen, die sich in Deutschland mit dem Thema Religion beschäftigen, wäre das ein großer Erfolg.

 

Das Interview in den GKP-Informationen

7 Fragen - Übersichtsseite

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