Buchtipp: Zwischen den Fronten

Der Journalismus hilft bei gewaltsamen Konflikten, die handelnden Parteien, Ursachen und Ereignisse besser zu verstehen. Doch ob inszenierte Videos von Rebellen oder Fotomontagen von Flüchtlingen – die Berichterstattung von den Kriegsschauplätzen unserer Welt wird der Komplexität der tatsächlichen Ereignisse selten gerecht. Vor welchen Schwierigkeiten stehen Journalisten heute beim Prüfen von Quellen und bei der Bildauswahl? Welchen Akteuren bieten sie eine Plattform? Was sind die politischen und persönlichen Bedingungen, die Journalisten eine neutrale Berichterstattung erschweren? Welche ethischen Konsequenzen hat der „embedded journalism“ für die Arbeit von Auslandskorrespondenten? Fragen, denen sich das von der Deutschen Welle und der ifa herausgegebene, lesenswerte Fachbuch in Essays, wissenschaftlichen Beiträgen, Interviews sowie in Diskussionen widmet. (rub)

Erik Bettermann / Ronald Grätz (Hrsg.): Zwischen den Fronten. Grenzen neutraler Berichterstattung. Reihe MedienKulturen Band 2. Steidl Verlag. Euro 22,00

 

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