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Journalistenreise nach M A L T A

Entdeckungen und Gespräche
30.10. bis 05.11.2010 (Sa.-Fr.)

Download des Programms der Malta-Reise


Highlights der Reise

Vorgestellt von GKP-Mitglied Livia Leykauf-Rota, die seit vier Jahren auf Malta lebt und die Reise mit vorbereitet:

Migration:

Die Zustände, unter denen Flüchtlinge in Malta empfangen und untergebracht werden, sind erschütternd. Wir treffen Schlüsselpersonen aus Politik und Kirche und besuchen ein Flüchtlingszentrum.

Umwelt:

Nach Angaben der UN ist Malta das wasserärmste Land der Welt. Die Versorgung der Insel mit Trink- und Nutzwasser ist eine riesige, dringende Herausforderung, die wir in Hintergrundgesprächen thematisieren werden. Auch der hierzulande noch weit verbreitete Vogelfang (nicht mit den EU-Verträgen konform) wird angesprochen.

Kirche/Staat:

Die Debatte, ob der Staat die Scheidung einführen soll, ist derzeit eines der Themen. Je nach Umfrage liegen die Ergebnisse bei etwa 57 für oder eben gegen die Einführung. Die beiden grossen Parteien haben Angst, durch eine Festlegung die nächsten Wahlen zu verlieren. Neben Vertretern der Politik werden wir den Erzbischof von Malta treffen und mit ihm über die Situation der Kirche sprechen.

Kultur / Tourismus:

Malta kann auf Jahrtausende reichhaltiger Kultur zurückschauen. Einige der Tempel sind älter als Stonehenge. Paulus soll vor Malta gestrandet sein und die Insel christianisiert haben. Die Malteserritter haben das Land nicht nur architektonisch geprägt. Auf der Reise werden uns einige herausragende kulturelle Stätten nähergebracht und eine exklusive Begegnung mit Vertretern der Malteserritter ist zugesagt. Valletta, die Hauptstadt Maltas, ist Weltkulturerbe. Viel Kultur, wenig Sandstrand – eine Herausforderung für den Tourismus, worüber wir mit dem Tourismusministerium reden möchten.

Wirtschaft:

Die meisten Waren, die auf der Insel angeboten werden, sind importiert. Einige Exportgüter sind jedoch weltweit bekannt: z.B. Playmobil. Die Deutsche Helga Ellul, Direktorin von Playmobil Malta und Leiterin der maltesischen Wirtschaftskammer, hat sich zu einem Gespräch bereit erklärt.

. . . Dass Malta sich z.B. in der Weinherstellung immer professioneller zeigt, möchte ich hier nicht weiter ausführen... In Malta dann vielleicht schon...