Buch über Maria-Christine Zauzich

Das Buch gibt in bewegender Weise Einblick in ein außergewöhnliches Journalistenleben, das Leben einer Brückenbauerin. Besonders anrührend sind die Eintragungen der Stipendiaten aus dem Kondolenzbuch in Guatemala, wo sie ihre letzte Ruhestätte fand. So schreibt Joel Anibal Sep Santos: … „Du hast etwas Unsterbliches gesät, das Frucht bringen wird, wenn Deine Nachfolger es kultivieren…“ Das reich bebilderte Buch ist initiiert und herausgegeben von Pfarrer Johannes Broxtermann, Lüdenscheid, dem Vorsitzenden des Projekts Samenkorn in Deutschland. Es ist zu beziehen über die Pfarrei St. Medardus, Jokuschstr. 12, 58511 Lüdenscheid. Euro 8.50
Zur Sichtung des umfänglichen Nachlasses von Christine Zauzich reisten Anfang November ihre Schwester Elisabeth Bilke, Elisabeth Pregardier, frühere Geschäftsführerin von Adveniat und ich nach Guatemala. Auch wir gewannen schnell den Eindruck, dass die Saat aufgegangen ist. Im Projekt hat Anfang Oktober Christian Stich als neuer Direktor begonnen, der Nachfolger, den Christine sich gewünscht hat und den sie noch selbst aussuchen konnte. Der Zusammenhalt im Team und unter den Stipendiaten ist nach ihrem plötzlichen Tod eher noch stärker geworden. Mit schweren Koffern voller Papiere kamen wir nach Deutschland zurück. Im kommenden Jahr soll ein weiteres, umfangreicheres Buch über das Wirken von Christine Zauzich erscheinen, das ihre Rundbriefe, Artikel, Vorträge etc. dokumentiert und aus Beiträgen von Zeitzeugen ihr Bild nachzeichnet. Da viele GKP’ler über Pressereisen, Besuche oder auf anderem Wege mit Christine über die Jahre Kontakt hatten, möchten wir ermuntern, Impressionen, Erinnerungen, Begebenheiten aufzuschreiben und uns zu schicken: PREMO@t-online. de oder em.streier@dfg.de.
Eva-Maria Streier
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