Neuerscheinung: Madonna, ein Blonder!

GKP-Mitglied Martin Zöller hat im Heyne Verlag ein neues Taschenbuch über ganz und gar nicht alltägliche Geschichten aus Rom veröffentlicht: Für den Zeitungs- und Fernsehjournalisten, der in Rom und München arbeitet, scheint der Traum von Dolce Vita in Bella Italia wahr geworden: ein Leben in Rom, Sonnenschein pur, Cappuccino auf der Piazza – wenn nur ein Problem nicht wäre: seine blonden Haare. Egal, wie perfekt sein Italienisch ist und wie sehr er sich bemüht, ein Römer zu werden: In Restaurants bekommt er das Touristenmenü vorgesetzt, er zieht Straßenmusiker magnetisch an und gilt als leichte Beute bei Taschendieben. Als er sich unsterblich in die Italienerin Elisa verliebt, rückt ein Zusammentreffen mit ihrer Großfamilie immer näher: Wie wird sie den blonden Deutschen aufnehmen? (rub) Weiterlesen »

Buchtipp: Das Selbstgespräch der Zeit

Seit wann existiert moderner Journalismus? Der Kommunikationswissenschaftler Thomas Birkner untersucht in seiner Dissertation, wie sich der Journalismus seit dem Erscheinen der ersten Zeitung im Jahr 1605 aufgrund der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändert hat: Urbanisierung und Alphabetisierung, Ökonomisierung und Technisierung sowie Demokratisierung und Verrechtlichung haben vor allem im 19. Jahrhundert ihre Spuren hinterlassen. Deshalb steht die Auseinandersetzung mit der Ausdifferenzierung des Journalismus zwischen 1874 und 1914 im Mittelpunkt des Buches in der Reihe „Öffentlichkeit und Geschichte“. Während in expandierenden Verlagsunternehmen die wirtschaftlichen und institutionellen Strukturen für den modernen Journalismus gelegt wurden, verständigten sich Journalisten in dieser Zeit durch Ratgeberbücher und in Berufsverbänden über ihr Selbstverständnis und die redaktionellen Arbeitsroutinen. Noch vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges übernahm der Journalismus die Moderation im „Selbstgespräch der Zeit”. (rub) Weiterlesen »

Abschied von Ewald Hundrup

Bamberg / Osnabrück - Für den Kirchenboten war es der Beginn  eines neuen Zeitalters, als Ewald Hundrup 1978 seinen Dienst als Chefredakteur der Bistumszeitung in Osnabrück begann. Mit dem Westfalen an der Redaktionsspitze entwickelte sich die Zeitung zu einem modernen, vor allem auch zu einem politischen Blatt. Hundrup hatte zuvor in München unter anderem für den Münchner Merkur gearbeitet. Die Leitartikel und Kommentare Hundrups waren pointierte Stellungnahmen zu den Themen der Zeit in Kirche und Gesellschaft. Als Ewald Hundrup 1993 den Kirchenbote verließ, urteilte die Redaktion, es sei eine Lust gewesen, mit ihm zu arbeiten. „Er galt als Blattmacher, der Klartext bevorzugt“, schreibt der Kirchenbote nun in seinem Nachruf. GKP-Mitglied Ewald Hundrup ist am 22. Januar 2012 nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren gestorben. (rem) Weiterlesen »

Anmeldeschluss für Rumänienreise rückt näher

Am 31. 01. ist Anmeldeschluss für die Journalistenreise nach Rumänien vom 25.08. bis 02.09.2012. Die Reisekosten im Land belaufen sich auf ca. 1.000 €. Hinflug nach Cluj und Rückflug von Sibiu sind von jedem Teilnehmer selbst zu buchen. Anmeldung bei Dr. Klaus Schmidt - klausschmidt2@gmx.net.

Ärger über aggressiven, polemischen Ton im Internet

In der Rubrik "Zu meinem Ärger" äußert sich in den GKP-Informationen 01/2012 Dr. Christof Haverkamp. Er ist Leiter des Themenbereichs Politik/Wirtschaft bei der „Neuen Osnabrücker Zeitung“

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?

Über den oft aggressiven, polemischen Ton im Internet. Da äußern Menschen unter dem Schutz der Anonymität heftige Kritik mit Worten, die sie unter ihrem vollen Namen so vermutlich nicht gewählt hätten. Leider ist dieser Ton auch in bestimmten katholischen Kreisen verbreitet, wenn ich an kath.net denke oder an das krawallartige Portal kreuz.net. Weiterlesen »

Elmar Bordfeld: Vor Anker gegangen

Elmar Bordfeld

Elmar Bordfeld war von 1971 bis 1987
Chefredakteur des deutschen Osservatore
Romano im Vatikan, danach Chefredakteur
des „Ruhrwort“ in Essen.
Jetzt arbeitet er als freier Journalist für
die KNA in Podgorica / Montenegro.

In der Rubrik "Abenteuer Journalismus"
der GKP-Informationen berichtet er:

 

Eigentlich bin ich ja schon im journalistischen Ruhestand und kann seit Jahren als MAP (im Jargon des Auswärtigen Amtes: Mit-Ausreisender Partner) meiner Frau folgen. Weiterlesen »

Je spiritueller, umso weltlicher

Bruder Paulus Terwitte, Kapuziner und seit März 2006 geistlicher Beirat der GKP, schreibt einmal im Monat unter dem Titel "Mittel.Punkt" ein Wort der Besinnung, das auf der letzten Seite der Mitgliederzeitschrift „GKP-Informationen“ abgedruckt wird. Im Januar 2012 hält er es für die vornehmste Berufung katholischer Publizisten, "die Nacht zu zeigen und dabei das Morgenrot nicht zu unterschlagen".

„Wacht auf, Harfe
und Saitenspiel! Ich
will das Morgenrot
wecken.“
(Ps 108, 2b.3)

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