Buchtipp: Panama Papers

Obermayer Obermaier Panama PapersDie Geschichte des größten Datenleaks aller Zeiten begann mit einer anonymen Nachricht. Die beiden Investigativ-Reporter Bastian Obermayer und Frederik Obermaier von der Süddeutschen Zeitung beschreiben in ihrem Buch, wie die Daten hunderttausender Briefkastenfirmen einen Einblick gaben in eine bisher vollständig abgeschottete Parallelwelt. In dieser werden Milliarden von großen Konzernen, europäischen Politikern und Diktatoren aus aller Welt, Schmugglern, Drogenbossen, FIFA-Funktionären und Prominenten verwaltet, verschoben und versteckt. Das Buch über die „Panama Papers“ ist eine faszinierende Geschichte einer internationalen Recherche, an der rund 400 Reporter aus 80 Ländern fast ein Jahr lang gearbeitet haben. (rub) Weiterlesen »

Über Darstellung der Kirche in "Spotlight" geärgert

In der April-Ausgabe der GKP-Informationen schreibt Felizia Merten, worüber sie sich in den Medien besonders geärgert hat. Merten ist Volontärin bei der Herder Korrespondenz in Berlin. Weiterlesen »

Regionaltreffen am 20. April in Köln

20.04.2016

Das nächste Treffen der Region Rheinland findet am Mittwoch, 20. April 2016, um 18 Uhr in der Jüdischen Gemeinde, Roonstraße 50 in Köln statt. Nach einer Führung durch die Synagoge verlagern wir das Gespräch in die Kantine Weiss im gleichen Haus, wo ein koscheres Essen auf uns wartet. Weitere Informationen sowie verbindliche Anmeldung bis zum 4. April: christiane.limberg@web.de.

 

Fotodokumentation Jahrestagung 2016 in Trier

Sie finden Fotos von der Jahrestagung 2016 in folgenden drei Slideshows:

Fotos von Rafael Ledschbor

Fotos von Karl Grüner

Fotosvon Carl Marciniak

Eckpunkte: Glauben in Gemeinschaft

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über Gatekeeper, gegenseitiges Vertrauen und die religiöse Gemeinschaftserfahrung:

Der amerikanische Philosoph John Greco von der Saint Louis University hat jüngst das Phänomen der Gotteserkenntnis analysiert. Fakt ist, dass Gott in dieser Welt nicht sichtbar präsent ist wie irgendein Gegenstand. Glaubenskritiker pflegen denn auch zu räsonieren, Gott müsste sich schon deutlicher zeigen, wenn es ihn gäbe. Überhaupt lasse die Existenz des Bösen und all des Leids in der Welt nur eine logische Schlussfolgerung zu: Gott existiert nicht. Das sei so offensichtlich, dass, wer es leugne, einfach keinen Verstand habe. Die Befürworter wiederum sagen, in Anbetracht dessen, dass es in der Welt so etwas wie Freiheit, Harmonie, Ordnung, Leben und nicht vielmehr Nichts gebe, und erst recht angesichts des faszinierenden Zusammenspiels der Naturkonstanten, die einen Zufall praktisch ausschließen, aber notwendig für die Existenz des Universums genau so sein müssen, könne es nur eine logische Schlussfolgerung geben: Gott existiert. Und das sei so offensichtlich, dass, wer es leugne, einfach keinen Verstand habe. Interessant, dass sich beide Positionen derselben Logik bedienen. Allerdings ist diese Art der Argumentation, die dem Gegner schlicht Begriffsstutzigkeit unterstellt, dem Dialog nicht gerade förderlich. Man kann sich leicht ausmalen, wie eine Diskussion unter diesen Prämissen verläuft. Weiterlesen »

Franz-von-Sales-Tafel für Matthias Kopp

Trier - Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, ist für seine Verdienste um die GKP und seine publizistische Arbeit mit der Franz-von-Sales Tafel geehrt worden. „Matthias Kopp steht als Vermittler zwischen kirchlichen Entscheidungsträgern, den Medien und der Gesellschaft für eine an Transparenz orientierte Öffentlichkeitsarbeit der katholischen Kirche in Deutschland“, sagte der GKP-Vorsitzende Joachim Frank, auf der Mitgliederversammlung am Samstag (12. März 2016) in Trier.

Frank erinnerte daran, dass Kopp 2010 stellvertretend für die Bischofskonferenz den Negativpreis „Verschlossene Auster“ des Netzwerks Recherche für den „Informationsblockierer“ des Jahres entgegengenommen hatte und vom „Laudator“, SZ-Chefredaktionsmitglied Heribert Prantl, mit dem Vorbild des Franz von Sales konfrontiert worden sei. Sogar vom Netzwerk selbst wurde es als Zeichen der Souveränität gewertet, dass Kopp die „Ehrung“ persönlich in Empfang genommen hatte. Die Franz-von-Sales-Tafel der GKP sei weder als „Wiedergutmachung“ oder  „Gegenpreis“ noch als „Tapferkeitsmedaille“ gemeint, sagte Joachim Frank, sondern solle Kopps Einsatz für eine professionelle, solide Kommunikationsbasis zwischen Kirche und Öffentlichkeit würdigen. Weiterlesen »

Buchtipp: So lügt man mit Sprache

Pertsch Stiehl So lügt man mit SpracheMit ihrem sprach- und medienkritischen Webprojekt www.floskelwolke.de bekämpfen Udo Stiehl und Sebastian Pertsch bereits seit 2014 Phrasen, Floskeln und Formulierungen. Diese tauchen in den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport immer wieder auf, obwohl sie abgedroschen sind oder journalistischen Maßstäben nicht genügen. Die beiden Journalisten lenken in ihrem Buch „So lügt man mit Sprache“ das Augenmerk auf Formulierungen und Begriffe, mit deren Hilfe sich komplexe Zusammenhänge verharmlosen und unbequeme Tatschen verschleiern lassen. Sie laden ein zu einer kleinen Reise durch die wundersame Welt der Sprache im Journalismus. Ein sehr lesenswerter Reiseführer, der im alltäglichen Sprachnebel die Orientierung erleichtern soll. (rub) Weiterlesen »

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