Digitiales Weiterbildungsprojekt: "BrigthSight Stories"

Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt. Alle, die Inhalte übers Netz verbreiten, sollten kompetent die Chancen der neuen Technik nutzen. Das betrifft auch die Arbeitsweisen von Journalisten*innen und Medienmachern*innen. Mit professionell aufbereiteten kurzen Geschichten oder Dokumentationen für die Sozialen Medien lässt sich Geld verdienen, insbesondere dann, wenn die Nische im Netz gefunden wird, wenn Künstliche Intelligenz kein Fremdwort ist.

Haben Sie Spaß daran, Infos, Dokus, Stories aus dem (hyper-)lokalen Bereich professionell digital zu verbreiten, dann machen Sie mit bei der Fortbildung von TOP:Talente, die Sie in vier Labs zu digitalen Machern*innen ausbildet. Wir zeigen am Beispiel „BrightSight“, wie man konstruktiv positiv im digitalen Raum kurz und mitreißend emotional erzählen kann. Weiterlesen »

Seligsprechung von Fritz Gerlich: Fragen an den Vizepostulator

25.04.2018

Am 1. Juli 1934 wurde im KZ Dachau der Journalist Fritz Gerlich ermordet.  In seiner Zeitung „Der gerade Weg“ hatte er  zuvor wiederholt die Machenschaften der Nationalsozialisten entlarvt.  Vor wenigen Monaten hat die Erzdiözese München-Freising für den zum Katholizismus konvertierten Gerlich ein Seligsprechungsverfahren eröffnet.  Auch die GKP hat sich dafür ausgesprochen. Der streitbare Journalist Gerlich soll zusammen mit dem Theologen Romano Guardini zur Ehre der Altäre erhoben werden. Doch wie funktioniert dieses Verfahren? Was sind die Hindernisse und warum verschlingt eine Seligsprechung so viel Zeit und Geld?   Weiterlesen »

Hintergrundgespräch mit Matthias Kopp

12.04.2018

Matthias Kopp, beeindruckt nicht nur bei den Rom-Reisen der GKP mit seinen weitreichenden Kontakten in den Vatikan. Als Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz ist er auch hierzulande ganz nah an den Entscheidungsträgern des deutschen Katholizismus. In einem Hintergrundgespräch wird er uns einen Einblick geben, wie Kirchenpolitik in Deutschland funktioniert, wie schwer es ist, die Partikularinteressen einzelner Bischöfe unter einen Hut zu bringen und wie seinem  Chef, Kardinal Reinhard Marx, der Spagat  zwischen Rom und München, Berlin und Bonn gelingt. Weiterlesen »

Abenteuer im Beruf: rein ins kalte Wasser

Wie ein Sprung ins kalte Wasser war es für Pia Dyckmans, als sie als erste Frau PR- und Öffentlichkeitsreferentin der Jesuiten in Deutschland wurde.

Abenteuer Beruf. Klingt für mich auf Anhieb nicht nach einem Büro am Englischen Garten in München. Also überlege ich weiter. Da wäre ein Praktikum bei Radio Vatikan in Rom während des Konklaves und den ersten Tagen eines bis dahin unbekannten Papstes. Oder die darauffolgenden zwei Jahre in Rom leben und arbeiten während des Volontariats.  Auch das war wahrlich ein Abenteuer. Wer schon mal versucht hat, in Rom Strom und Wasser anzumelden, der weiß, wovon ich rede. Aber diese Abenteuer sind bestanden. Nach den ersten Monaten stelle ich fest: Diese Arbeit hier im Provinzialat der Jesuiten ist durchaus ein Abenteuer, und das in vielerlei Hinsicht. Weiterlesen »

Eckpunkte: Von Abraham lernen?

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über Umkehr, Vertrauen und das Abenteuer des Glaubens:

Kraftvoll heißt es am Aschermittwoch: "Kehrt um, und glaubt an das Evangelium." Umkehren – das klingt wie denselben Weg zurückgehen müssen. Als ob man in eine Sackgasse geraten sei. Wenn man es nicht so örtlich nimmt, sondern als eine geistige Einstellung, könnte man auch sagen: Verlass deine ausgetretenen Pfade, versuch etwas Neues, raus aus den alten Gewohnheiten! Gewissermaßen der Urvater dieser Haltung ist Abraham, folgt er doch vertrauensvoll Gottes Ruf zum Aufbruch "in das Land, das ich dir zeigen werde". (Gen 12:1). Am zweiten Fastensonntag sodann hören wir von der vielleicht größten Prüfung seines Lebens: Er soll Isaak opfern, den einzig geliebten Sohn, den ihm seine Frau Sarah geboren hat. Einfach so zu akzeptieren, dass JHWH wirklich das Opfer will, fällt schwer. Auch dies muss man wohl aus einer neuen Perspektive betrachten. So fragt etwa die amerikanische Philosophin Eleonore Stumpf nach den Motiven JHWHs. Was für einen Sinn sollte Isaaks Opferung denn haben? Damit wäre ja JHWHs Versprechen an Abraham hinfällig: "Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein." (Gen 12:2). Übrigens ist in der ganzen Abrahamsgeschichte sonst nie von Brandopfern die Rede. Auch wenn Abraham im verheißenen Land Kanaan Altäre zu Ehren JHWHs errichtet, bringt er doch niemals Brandopfer dar, sondern verehrt den Herrn durch Gebete. Aber vielleicht versteht man den Text besser, wenn man sich fragt, was Abraham lernen sollte. Möglicherweise einfach dies: Selbst wenn es gegen jede menschliche Vernunft spricht, ja sogar wenn damit alles in Frage gestellt wird – JHWH ist nun einmal größer als unsere Logik und Vorstellungskraft. Weiterlesen »

Studienreise für Journalisten nach Island

Welche politischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen die isländische Gesellschaft prägen, welche Rolle die Kirche im Land spielt und wie katholische Christen in der extremen nordischen Diaspora ihren Glauben leben - das können Journalisten während einer achttägigen Informationsreise nach Island herausfinden, zu der das Bonifatiuswerk in Kooperation mit der GKP vom 14. bis 21. September 2018 einlädt.

Gehen Sie mit uns auf eine spannende Reise und entdecken Sie eine Kirche in wilder Natur, international, vielfältig und voller Optimismus! Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt, Anmeldeschluss ist der 23. März 2018. Weiterlesen »

Eckpunkte: Doctor Strange

Am Beispiel des Filmhelden Dr. Strange, einem selbstverliebten Neurochirurgen, zeigt Christof Wolf SJ, der Geistliche Beirat der GKP, wie sich der Mensch wandeln kann und Einsicht, geistige Willenskraft und Menschlichkeit zu Garanten des Überlebens werden.

Ein Krankenhaus in New York City. Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) hat eine schwierige OP vor sich, er muss eine Kugel aus einem schwer zugänglichen Areal des Gehirns entfernen. Nur ganz wenige Spezialisten weltweit sind dazu befähigt. Zur Erleichterung aller gelingt die OP. Dr. Strange ist ein hochbegabter, aber auch extrem egozentrischer Neurochirurg. Er operiert nur noch Fälle, die ihm in der Ärztecommunity höchste Anerkennung und Ruhm bringen. Am Abend zuhause im Greenwich Village – natürlich in einer superteuren Wohnung mit unglaublicher Aussicht auf Lower Manhattan – ruht er nicht etwa aus, sondern macht sich zum Weggehen bereit, um noch außerhalb einen Vortrag zu halten. Mit quietschenden Reifen fährt er in seinem Lamborghini Modell Huracan in die Nacht. Weiterlesen »

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