7 Fragen an Julia Geppert

Julia GeppertJulia Geppert, geboren am 25. November 1981 in Rheda-Wiedenbrück. 2001 Abitur, danach Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Germanistik, Politikwissenschaft, Neuere und Neuste Geschichte). Seit  2005 Freie Mitarbeiterin bei der „Glocke“ mit Abstechern zum Radio. 2010 Volontariat in Lokal- und Nachrichtenredaktion der „Glocke“, ab 2012 Nachrichtenredakteurin und -managerin Newsdesk, 2014 Auszeichnung mit dem Journalistenpreis Münsterland im Bereich Kultur und Tourismus für einen crossmedialen Plattdeutsch-Sprachkursus. 2015 als stellvertretende Chefin vom Dienst außerdem Mitglied der Chefredaktion. Seit 2016 Redakteurin für Mitarbeiterkommunikation beim Bistum Münster und seit 2017 in der GKP.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus?
„Ich werde mal Journalistin“, das stand für mich eigentlich relativ früh fest. Bis ich den Weg dann aber gefunden habe, hat es einige Studiensemester gedauert. Der weitere Weg war dann klassisch. Als freie Mitarbeiterin einer regionalen Tageszeitung habe ich während des Studiums erste Erfahrungen gesammelt, danach dort volontiert und im Anschluss als Redakteurin, Nachrichtenmanagerin und stellvertretende Chefin vom Dienst gearbeitet.

Ihre Vorbilder?
Menschen, die ihren Mund aufmachen und gegen Unrecht aufstehen. Menschen, die authentisch sind, solche, die Fehler eingestehen, die tolerant sind, andere respektieren und achten. Menschen, mit denen man in der Sache heiß diskutieren kann, das aber nicht die zwischenmenschliche Basis angreift. Und meine Eltern, die mich zu dem gemacht haben, was ich bin.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?
Eigentlich immer, wenn man zusammen, im Team, etwas geschafft hat, ein großes Projekt gestemmt hat. Das Gefühl ist großartig.
Generell habe ich als Journalistin und Redakteurin immer das Glück, Menschen zu treffen, die mir erzählen, was sie bewegt, womit sie sich beschäftigen, was sie umtreibt.

Was halten Sie für unerlässlich für Journalisten im Beruf?
Haltung, Wahrung der Berufsethik und Professionalität. Nur so können wir glaubhaft sein und die wichtige Funktion wahrnehmen, die wir in der Gesellschaft haben: Den Menschen helfen, Orientierung zu finden. Dazu gehört in erster Linie auch, die publizistischen Grundsätze des Pressekodex einzuhalten.

Wie bringen Sie Privatleben und Beruf unter einen Hut?
Damit hatte ich nie ein Problem. Es gibt keine dezidiert dienstliche und private Julia. Das ist immer dieselbe Person.

Warum sind Sie in der GKP? Wer hat die hineingebracht? Was hält Sie?
Reingebracht hat mich ein geschätzter und lieber Kollege. Nicht mal durch gezieltes Werben, sondern vielmehr durch Berichte und Erzählungen von gemeinsamen Aktivitäten und Angeboten. Das hat mich neugierig gemacht.

Was erwarten Sie von der GKP?
Erwarten ist das falsche Wort. Ich wünsche mir, dass ich viele interessante Menschen kennenlerne und so neue Perspektiven auf meinen, unseren Beruf und die Themen, die uns umtreiben, bekomme. Ich freue mich auf interessanten Austausch, gute Gespräche und ganz viel Neues, das ich kennenlernen darf.

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