7 Fragen an Amelie Tautor

Amelie Tautor

Amelie Tautor, geboren 1987 in München. Nach dem Abitur habe ich an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Politische Wissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Kommunikationswissenschaft studiert und anschließend mein Volontariat beim Evangelischen Presseverband für Bayern begonnen. Nach einer Weiterbildung zur Online-Redakteurin bin ich 2015 als Redakteurin zur Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART nach Freiburg gewechselt. Dort bin ich auch zuständig für den Online-Auftritt.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus?
Eigentlich wollte ich gar nicht Journalistin werden. Nach dem Abitur habe ich Politikwissenschaft studiert und verschiedene Zugänge zur Politik ausprobiert. Dabei habe ich relativ schnell festgestellt, dass die tägliche Arbeit eines Politikers oder Referenten nicht meinen Vorstellungen entspricht – und ich bin schließlich als Volontärin beim Evangelischen Presseverband für Bayern gelandet. Meinen Kolleginnen und Kollegen dort ist es dann schnell gelungen, mich mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für die christliche Publizistik zu gewinnen.

Ihre Vorbilder?
Mit Vorbildern tue ich mir generell schwer. Ich schaue mir immer wieder von erfahreneren Journalisten das eine oder andere ab und probiere selbst gerne Neues aus.

Ihre schönsten Erlebnisse im Beruf?
Interessant finde ich es immer, wenn sich mir durch die Arbeit Türen öffnen, die ansonsten vielleicht verschlossen geblieben wären oder man sich auf Themenfelder vorwagen kann, in denen man nicht schon „zu Hause“ ist. Ich glaube, für jeden Journalisten ist es wichtig, dann und wann einmal auf seine Leser zu treffen. Ich finde es immer schön, wenn meine Artikel Leser zum Nachdenken anregen – egal, ob sie mir zustimmen oder meinen Ausführungen kritisch gegenüberstehen.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?
Neugier ist – davon bin ich fest überzeugt - entscheidend in diesem Beruf. Wenn man selber nichts Neues mehr erfahren will und sich nicht mehr begeistern oder anrühren lassen kann – was haben dann die Leser von den Texten?

Wie bringen Sie Privatleben und Beruf unter einen Hut?
Darüber habe ich ehrlich gesagt noch nicht wirklich nachgedacht. Gerade als Journalistin ist es schwer zwischen privatem Interesse und beruflicher Recherche zu trennen und die besten Ideen habe ich ohnehin nicht am Schreibtisch. Nachdem ich bisher keine negativen Auswirkungen dieser Arbeitsweise bei mir entdecken kann, scheint mir die Balance zwischen Privatleben und Beruf aber ganz gut zu gelingen.

Warum sind Sie in der GKP?
Mit Antritt meiner Stelle bei CHRIST IN DER GEGENWART in Freiburg habe ich die Welt der katholischen Publizistik betreten. Meine neuen Kollegen haben sehr für die GKP geworben mit dem Argument: „Die machen immer so interessante Reisen und Gespräche… und überhaupt. Da kann man gut Mitglied werden.“ Ich bin an sich kein großer Fan von Mitgliedschaften in Verbänden und habe entgegnet, dass ich evangelisch bin. Da mein Bekenntnis (bis heute) aber niemanden gestört hat, war ich überzeugt. Von der Qualität der Reisen konnte ich mich inzwischen auch selbst überzeugen und alles Weitere wird sich zeigen.

Was erwarten Sie von der GKP?
Erwarten ist vielleicht zu viel gesagt, aber ich hoffe, dass die GKP auch weiterhin ein eher ökumenisches Profil pflegt. Die Gespräche mit anderen Journalisten, die in einem ähnlichen Umfeld tätig sind wie ich, habe ich immer als bereichernd erlebt. Ich würde mir wünschen, dass diese Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und zu pflegen weiter besteht. Außerhalb der GKP sind die Begegnungen mit Journalisten aus der gleichen Nische ja eher rar.

 

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